Wien. Das Aufkommen im österreichischen Schienengüterverkehr nahm im vergangenen Jahr um zwei Prozent ab. Nach den endgültigen Zahlen der Statistik Austria brachten es die Österreichische Bundesbahn und die Privatbahnen auf ein Volumen von insgesamt 82,2 Millionen Tonnen. Gleichzeitig sank damit der Anteil des Schienengüterverkehrs am Modal Split auf 18,2 Prozent, während er 2002 noch bei 19,1 Prozent gelegen war. Der massivste Rückgang wurde im Inlandsverkehr registriert, der um mehr als fünf Prozent auf 19,5 Millionen Tonnen abnahm. Der Transitverkehr verringerte sich um 2,5 Prozent auf 14,4 Millionen Tonnen. Auf Ausfuhren entfielen 18,5 Millionen Tonnen, was einem Rückgang um 1,6 Prozent entspricht. Am stärksten betroffen waren Transporte nach Deutschland, die ein Minus von 6,1 Prozent verzeichneten. Nur die Einfuhren verbuchten eine leichte Zunahme um 0,2 Prozent auf 29,9 Millionen Tonnen. Zum Vergleich: Der Straßengüterverkehr legte im selben Zeitraum um 4,1 Prozent auf 297,2 Millionen Tonnen zu. (rv)
Österreichische Bahnen verlieren im Güterverkehr
Vom Aufkommensrückgang waren im Vorjahr die Transporte nach Deutschland mit einem Minus von 6,1 Prozent am meisten betroffen – Straßengüterverkehr nimmt um 41, Prozent zu