Wien. Das österreichische Verkehrsministerium schreibt erstmals einen Staatspreis für Transportlogistik aus. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Unternehmen, die für die eingereichte Logistiklösung verantwortlichen zeichnen. Entsprechende Unterlagen müssen bis 5. August beim Verkehrsministerium eintreffen. Nach Beurteilung durch eine Jury sollen zwei Staatspreise verliehen werden. Ein Sonderpreis ist vor allem für kleine oder mittlere Unternehmen reserviert. Zu gewinnen gibt es eine moderne Skulptur und vor allem öffentliche Aufmerksamkeit. In ihrer Entscheidungsfindung ist die Jury völlig frei. Es darf aber angenommen werden, dass Konzepte für bi- und trimodale Transportabwicklung die Nase vorne haben werden. Auch Transportlösungen, die das Verkehrsaufkommen reduzieren oder eine Verlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger anstreben, haben gute Chancen, das Entscheidungsgremium zu überzeugen. (rv)
Österreich: Staatspreis für Logistik-Lösungen
Beim erstmals ausgeschriebenen Staatspreis für Transportlogistik gelten Konzepte zur bi- und trimodalen Transportabwicklungen als Favoriten