Wien. Der auf 120 Millionen Sendungen jährlich geschätzte österreichische Kep-Markt ist der österreichischen Post zu eng geworden. Jetzt expandiert sie über die Grenzen nach Süden und Osten. Vor wenigen Wochen nahm das Tochterunternehmen Yellogistics in Slowenien den Vollbetrieb auf. In der Slowakei setzt man auf die Übernahme etablierter Paketdienstleister und kaufte SPS und Intime. Im österreichischen Kep-Segment will sich die Post vor allem auf die Bereiche B2C (Business to Consumer) und C2C (Consumer to Consumer) konzentrieren. Darunter fällt vor allem der expandierende Versandhandel. Das rückläufige B2B-Geschäft (Business to Business) überlässt man hingegen dem privaten Dienstleister DPD, an dem die Post (gemeinsam mit drei Speditionen) allerdings beteiligt ist. Keine Ambitionen gebe es, so Kep-Chefin Sonja Stockmayer, zusätzliche Logistikdienste anzubieten. (vr/rv)
Österreich-Post expandiert ostwärts
Tochterunternehmen in Slowenien und in der Slowakei