Österreich fordert Verlängerung des Transitvertrages

22.06.2001 18:09 Uhr

Forstinger: Verkehrs- und Umweltbelastungen bisher nicht geringer geworden

Die österreichische Verkehrsministerin Monika Forstinger beharrt auf ihrem Standpunkt, dass die Alpenrepublik im Vorjahr mit mehr als 1,61 Millionen Ökopunktefahrten - der Höchstzahl laut Transitvertrag - belastet war. Deshalb erwartet sie eine Punktekürzung bei der nächsten Verteilung am 1. Juli. Gilles Gantellet, der Sprecher von EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio, hatte zuvor Zweifel an der österreichischen Berechnungsmethode geäußert. Forstinger lässt außerdem keinen Zweifel daran, dass sie eine Verlängerung des Transitvertrages über das Jahr 2003 hinaus anstrebt. Ihrer Meinung nach habe Österreich darauf sogar einen Rechtsanspruch, weil der Transitvertrag zum Zeitpunkt des österreichischen EU-Beitritts Rechtsbestandteil war. "Und es ist eindeutig erwiesen, dass die Ziele, nämlich eine Reduktion der Verkehrs- und Umweltbelastung, nicht erreicht wurden", stellt die österreichische Verkehrsministerin dazu fest. (vr/rv)

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.