In helle Aufregung versetzte eine schwarze Liste der Ökopunkte-Sünder den Fernverkehrsausschuss der Wirtschaftskammer Österreich. Wie jetzt bekannt wurde, erhalten die Behörden ein solches Verzeichnis vom elektronische Ökopunktesystem. Die dort für das Vorjahr verzeichneten 60.000 Ökopunkteverfehlungen dürften mit der Realität nur wenig zu tun haben. Die Elektronik kann nämlich zwischen Fahrten, die von der Ökopunkteregelung ausgenommen sind, und illegalem Transit nicht unterscheiden. Letzterer lasse sich nur durch individuelle Recherchen feststellen. Überdies seien solche Listen datenschutzrechtlich bedenklich, und der Fernverkehrsausschuss fordert daher eine Offenlegung. (vr/rv)
Ökopunkte-Sünder im Visier
Behörden erhalten angeblich schwarze Liste von Ökopunkte-Sündern.