-- Anzeige --

ÖBB Rail Cargo: Neue Seidenstraße sorgt für Mengenwachstum

Profitiert von der Neuen Seidenstraße: ÖBB Rail Cargo Group (RCG)
© Foto: David Payr/ÖBB

Die ÖBB-Güterverkehrsgruppe erwartet in diesem Jahr 1000 Züge auf der Route zwischen Europa und Asien.


Datum:
17.05.2021
Autor:
Eva Hassa
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Wien. Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat ihr Transportvolumen auf der Neuen Seidenstraße im vergangenen Jahr gegenüber 2019 verdoppelt. So beförderte die Güterverkehrssparte der Österreichischen Bundesbahnen im vergangenen Jahr mit rund 70.000 TEU so viele Waren wie noch nie zuvor auf diesem Weg von und nach China. Die Anzahl der Güterzüge wurde auf insgesamt über 700gesteigert. Für dieses Jahr peilt die ÖBB Rail Cargo Group 1000 Güterzüge entlang der Seidenstraße ein. 

Seidenstraßen-Initiative hat enorme Bedeutung für Europa

„Es steht außer Zweifel, dass die Seidenstraßen-Initiative für Europa und auch für Österreich von enormer Bedeutung ist, weil sie die Volkswirtschaften in Europa und Asien verbindet. Dort, wo Handelspunkte sind, entstehen Wohlstand und wirtschaftliche Prosperität“, teilt ÖBB-CEO Andreas Matthä gegenüber Medien mit. „Wir sehen entlang der Neuen Seidenstraße ein weites Betätigungsfeld. Nicht nur auf den drei Schienenkorridoren zwischen Europa und Asien, sondern auch als Transporteur zu den europäischen Häfen, wo die maritime Seidenstraße anlandet – wie unter anderem. Hamburg, Rotterdam oder Triest, Koper und Piräus.“ Hier könne die RCG ihre leistungsfähigen Hinterland-Verbindungen einbringen.

Eine konservative Prognose rechnet mit einer Verdopplung, optimistischere Aussichten gehen gar von einer Verdreifachung der transportierten Containermenge von 2020 bis 2030 aus. Parallel dazu arbeitet die RCG mit ihren Partnern entlang der Strecke daran, die durchschnittliche Transportzeit von derzeit rund 16 bis 18 Tagen zwischen Europa und Asien, durch Digitalisierungsmaßnahmen und Prozessoptimierungen in den kommenden Jahren um rund drei bis fünf Tage zu reduzieren. Bis 2030 wird eine Transitzeit von durchschnittlich10 Tagen angestrebt. (sm)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


ANMELDUNG ZUM SMS-NEWSLETTER

Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.