Berlin. Ab Frühjahr 2006 übernimmt die Post-Tochter schrittweise die Belieferung von 341 Obi-Märkten in Deutschland mit Stückgütern von 900 Lieferanten aus Deutschland und den grenznahen Gebieten. Nach Angaben von DHL wird sich das jährliche Transportvolumen auf 260.000 Sendungen mit einem Gesamtgewicht von rund 50.000 Tonnen belaufen. Die Belieferung der Obi-Filialen erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Außerdem gab Kruse in Berlin bekannt, dass die Zahl der DHL-Paketkontaktpunkte in Europa verdoppelt werden soll. Die Zahl soll von heute 15.000 auf 30.000 Filialen, Packstationen und so genannte "ServicePoints" anwachsen. Letztere "werden einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung haben", sagte Kruse. Diese ServicePoints existieren schon heute in sieben europäischen Ländern und finden sich in Supermärkten, Bahnhöfen oder Wechselstuben. Außerhalb Deutschlands investiert DHL in die Erweiterung des Vertriebsnetzes rund eine Milliarde Euro. In Deutschland tes-tet DHL in den kommenden Monaten unter dem Namen "PostPoint" 300 solcher ServicePoints, die besonders durch ihre längeren Öffnungszeiten einen Vorteil gegenüber den bestehenden 12.000 Postfilialen aufweisen. Die Zahl der aktiven Packstationen beträgt derzeit 620 und soll bis 2007 auf 1000 erweitert werden.
Obi übergibt Logistik an Post-Tochter DHL
Die Baumarktkette Obi wird künftig die nationalen Transporte von DHL durchführen lassen. Das gab Deutsche-Post-Vorstand Peter Kruse gestern in Berlin bekannt.