Bunnik/Niederlande. Im niederländischen Verkehrsministerium gibt es Überlegungen, die „Technische Hauptuntersuchung" (Niederländisch: APK = Algemene Periodieke Keuring) von Lieferfahrzeugen - einschließlich der so genannten „Sprinter"-Klasse - in kürzeren Abständen durchführen zu lassen als bislang vorgeschrieben. Das bestätigten VerkehrsRundschau-Recherchen beim niederländischen Automobilverband BOVAG (vergleichbar dem VDA, d.Red.) in Bunnik. Begründet wird das Vorhaben mit erheblichen technischen Mängeln bei Lieferfahrzeugen, die unter anderem im Rahmen von Fahrzeugkontrollen der Polizei, aber auch im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen APK festgestellt worden. Darüber hinaus sollen die technischen Überwachungsfristen für Privat-PKW zeitlich gestreckt werden. Bei der BOVAG, der auch die niederländischen KFZ-Werkstätten angeschlossen sind, macht man sich, was die Privat-PKW betrifft, über derartige Absichten „Sorgen". Das gehe zu Lasten der allgemeinen Verkehrssicherheit, heißt es aus der BOVAG- Zentrale in Bunnik. (eha)
Niederlande: Lieferfahrzeuge sollen häufiger zur Technischen Hauptuntersuchung
Zunahme der technischen Mängel in Transporterklasse: Niederländische Automobilverband zeigt sich besorgt