Den Haag. Auch in den Niederlanden rücken die Kleintransporter der so genannten Sprinter-Klasse in den Fokus der Verkehrspolitik. Das niederländische Verkehrsministerium arbeitet gemeinsam mit den beiden Transport- und Logistik-Fachverbänden EVO und TLN (Transport en Logistiek Nederland) an einem Rahmenabkommen auf Basis reiner Freiwilligkeit. Es soll dazu beitragen, die hohe Unfallbeteiligung der Kleintransporter bis 3,5 Tonnen zu verringern. Ein Bestandteil dieses Paketes ist auch, dass Den Haag erreichen will, dass in die Klein-LKW „auf freiwilliger Basis" Geschwindigkeitsbegrenzer eingebaut werden sollen. Darüber hinaus geht es darum, künftig mehr Einfluss auf den Fahrstil von Lenkern dieser Kleintransporter zu nehmen. Dazu gehört beispielsweise ein Fahrsicherheitstraining. Die Verbände haben durchgesetzt, dass für die Dauer des Rahmenabkommens seitens des Ministeriums keine Schritte eingeleitet werden, um Geschwindigkeitsbegrenzer für Kleintransporter zur Pflicht zu machen. (eha)
Niederlande: Kleintransporter sollen sicherer werden
Einbau von Geschwindigkeitsbegrenzern und Fahrertraining auf freiwilliger Basis