Prag. Zur Entlastung der Grenzregion vom LKW-Verkehr suchen Sachsen und Tschechien gemeinsam nach neuen Verkehrskonzepten. Bereits 2006 sei die Erneuerung des kombinierten Straßen-Schienen-Verkehrs zwischen Dresden und Lovosice unter bestimmten Umständen denkbar, sagte Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) am Mittwoch in Prag. Nach Angaben von Jurk wird beim LKW-Verkehr nach einer kurzfristigen Entlastung für das Grenzgebiet, als auch nach einer langfristigen Alternative zum Straßenverkehr gesucht. Kocourek sagte, es gehe darum, Spediteure "gewaltfrei" auf die Schiene zu bringen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ist jedoch keine Wiedereinführung der im vergangenen Jahr eingestellten "Rollenden Landstraße" geplant. Vielmehr gehe es um neue Modelle wie eine mögliche längere Schienenstrecke für den Gütertransport. Wie Jurk in Prag weiter sagte, einigten sich beide Länder grundsätzlich auf eine Ausweitung der Grenzübergänge von derzeit 14 auf 24 bis zum Jahr 2010. (dpa)
Neue Konzepte für die Verkehrsverbindung nach Tschechien
Mehr Grenzübergänge bis zum Jahr 2010. Wiederaufnahme der im vergangenen Jahr eingestellten "Rollenden Landstaße" ist nicht geplant.