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Neue Initiative unterstützt Feldversuch mit Lang-LKW

Breite Unterstützung für den bundesweiten Feldversuch mit überlangen LKW
© Foto: ddp

18 Wirtschafts- und Logistikverbände sowie Unternehmen setzen sich für den bundesweiten Feldversuch mit überlangen LKW ein


Datum:
07.10.2010
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Berlin. 18 Wirtschafts- und Logistikverbände sowie Unternehmen haben kurz vor Ende der Verkehrsministerkonferenz ihre Unterstützung für den geplanten bundesweiten Feldversuch mit überlangen LKW bekannt gegeben. Die neugegründete „Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge" (IIN) wirbt nach eigenen Angaben für das Ziel, „durch eine moderate Anhebung von Länge und Gewichten von LKW Fahrten auf weniger Fahrzeuge zu bündeln, die Effizienz im Güterverkehr zu erhöhen und den Kraftstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen deutlich zu senken". Anstelle der Bezeichnung Eurocombi oder Lang-LKW für die überlangen Fahrzeuge verwenden die 18 Unternehmen und Verbände den Begriff „innovative Nutzfahrzeuge".

Der Initiative fordert eine sachliche Diskussion über die ökologischen Vorteile der überlangen LKW ebenso wie über mögliche Sorgen der Bevölkerung. Wichtiges Anliegen der Initiative sei ein offener, konstruktiver Dialog mit allen Akteuren.

In einem Gespräch mit Verkehrs-Staatssekretär und Logistikbeauftragten der Bundesregierung Andreas Scheuer sicherten die Verbandsvertreter der Bundesregierung ihre volle Unterstützung und ihre fachliche Expertise bei der Durchführung des Feldversuchs zu.

Die Initiative hat in einer ersten Stellungnahme die Bedingungen für den Einsatz überlanger LKW definiert. Für Fahrer und Fahrzeuge müsse es hohe Sicherheitsanforderungen geben. Abstriche bei der Verkehrssicherheit werde es nicht geben. Zudem sollten die Straßen insgesamt weniger belastet werden, indem das Gewicht auf mehr Achsen verteilt werde. Die Tragfähigkeit der Brückenbauwerke sei dabei zu berücksichtigen. Darüber hinaus setzt sich das Bündnis für eine verbesserte Vernetzung der Verkehrsträger und eine Stärkung der Co-Modalität ein. Die innovative Nutzfahrzeuge sollten im Zuge Co-modaler Lösungen die Entwicklung des Schienengüterverkehrs unterstützen.

Die Mitglieder der „Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge" sind der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH), der Bundesverband Deutscher Postdienstleister (BvDP), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (Biek), der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), der Club of Logistics, Dekra Automobil, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, Deutsche Post DHL, der Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV), Lufthansa Cargo, der Markenverband, der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sowie der Verband der TÜV (VdTÜV). (sb) 


Überlange LKW im Einsatz

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