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Mehr Ladung in Seehäfen

Den Hamburger Hafen steuerten letztes Jahr 9843 Seeschiffe an
© Foto: Arndt

Weniger, aber dafür größere Schiffe haben die Seehäfen von Hamburg und Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr angelaufen


Datum:
28.03.2011
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Hamburg. Weniger, aber dafür größere Schiffe haben die Seehäfen von Hamburg und Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr angelaufen. Die Schiffe hatten im Vergleich zu 2009 mehr Güter geladen, wie das Statistikamt Nord am Montag in Hamburg mitteilte. Trotz der wirtschaftlichen Erholung haben die Umschlagsmengen in beiden Ländern aber noch nicht wieder das Niveau früherer Jahre erreicht. In der Binnenschifffahrt der Häfen im Norden kam es 2010 witterungsbedingt zu Einbußen.

Den Hamburger Hafen steuerten 9843 Seeschiffe an, 288 weniger als 2009 (-2,8 Prozent). Gleichzeitig hat sich der Trend zum größeren Schiff fortgesetzt. Die Zahl der kleinen und mittelgroßen Schiffe mit einer Bruttoraumzahl bis 20.000 BRZ sank um 6,6 Prozent auf 6663, im Gegensatz dazu hat vor allem die Zahl der sehr großen Schiffe mit mehr als 80.000 BRZ mit 875 Ankünften deutlich zugenommen (+19,5 Prozent). Dabei handelte es sich überwiegend um Containerschiffe.

Die Seeschiffe haben 2010 insgesamt 121,2 Millionen Tonnen Güter geladen und gelöscht (+9,6 Prozent). Die Umschlagsmengen der Jahre 2005 bis 2008 wurden trotz der wirtschaftlichen Erholung noch nicht wieder erreicht. Sie lagen um knapp 14 Prozent unter denen des Rekordjahres 2008.

Über die Seehäfen in Schleswig-Holstein wurden mit 35,8 Millionen Tonnen 5,5 Prozent mehr Güter umgeschlagen. Insgesamt wurden hier im vergangenen Jahr 56.729 Seeschiffe abgefertigt (- 2,2 Prozent). Da größere Schiffe zum Einsatz kamen, hat die Tragfähigkeit um 5,9 Prozent zugenommen.

Dabei wurden in allen größeren Häfen des Landes mehr Güter geladen und gelöscht. In Kiel stieg der Güterumschlag um 21,1 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen, in Puttgarden um 14,7 Prozent auf 4 Millionen Tonnen, in Lübeck auf 17,9 Millionen Tonnen (+ 2,1 Prozent) und in Brunsbüttel um 1,6 Prozent auf 7,5 Millionen Tonnen. Insgesamt lag die Gütermenge um 14,1 Prozent unter der des Rekordjahres 2007. Die Zahl der Passagiere in den Fährhäfen des Landes ging leicht auf 14,5 Millionen zurück (-0,7 Prozent).

Auslöser für die Einbußen in der Binnenschifffahrt waren der strenge Frost im Januar und Februar sowie der frühe Wintereinbruch Ende des Jahres. In Hamburg verringerte sich die von Binnenschiffen umgeschlagene Gütermenge um zehn Prozent auf 9,95 Millionen Tonnen. In den Häfen Schleswig-Holsteins wurden mit 2,7 Millionen Tonnen sogar 40 Prozent weniger Waren von Binnenschiffen umgeschlagen. (dpa) 

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