MAN sieht kein Ende der Absatzkrise

09.10.2009 14:13 Uhr
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MAN-Chef Håkan Samuelsson
© Foto: ddp

Erholung des Lastwagenmarktes braucht Zeit: Konzernchef Samuelsson rechnet nicht mit steigender Nachfrage durch Transportunternehmer

London/München. MAN-Chef Håkan Samuelsson rechnet nicht mit einer schnellen Erholung des Lastwagenmarktes. „Bedauerlicherweise müssen wir immer noch auf klare Zeichen einer Erholung warten“, sagte der Manager des Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzerns der britischen Zeitung „Financial Times“. Man sehe derzeit zwar eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau, mit einer Belebung sei aber nicht vor 2010 zu rechnen. Ob jemals wieder das hohe Niveau von 2007 oder 2008 erreicht wird, ließ Samuelsson offen. Bis es wieder zu einem nachhaltigen Aufschwung komme, werde es diesmal länger dauern als bei einem normalen Geschäftszyklus, sagte Samuelsson. In den vergangenen zwei bis drei Jahren hätten die Spediteure von guten Konditionen profitiert und neue Fahrzeuge angeschafft. Deshalb bestehe zunächst kein Ersatzbedarf. Spekulationen, Volkswagen wolle sich MAN vollständig einverleiben, wollte Samuelsson nicht kommentieren. Bislang hält VW knapp 30 Prozent an MAN. (dpa)

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