Berlin. In der Kategorie 100 bis 500 Mitarbeiter erhielt der Messtechnikhersteller Endress+Hauser Wetzer aus Nesselwang den deutschen Ludwig-Erhard-Preis 2004. „Das Unternehmen zeigt eine beispielhafte Umsetzung des EFQM-Modells“, begründet Juryvorsitzender Professor Klaus Zink von der TU Kaiserslautern die Preisvergabe. Ihre herausragenden zentralen Stärken seien die über mehrere Jahre nachgewiesenen nachhaltigen Geschäftsergebnisse, „die auf sehr hohem Niveau liegen“, so Zink. Gleichzeitig würdigte die Jury die hohe Flexibilität der Organisation und eine individuelle Auftragsbearbeitung. In der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern siegte das T-Systems Entwicklungszentrum Süd-West, das sich laut Jury zu einem „dynamischen und ganzheitlich qualitätsgetriebenen Unternehmen entwickelt hat“. Ursache sei der Wille, sich nachhaltig und zielgerichtet zu einem erfolgreichen und wettbewerbsstarken Unternehmen zu entfalten. Den europäischen Qualitätspreis erhielten der britische Anbieter von gedruckten und elektronischen Branchenverzeichnissen Yell sowie die türkische Industriekammer aus der Provinz Kocaeli. Das EFQM-Forum besuchten 800 Qualitätsexperten aus nahezu allen europäischen Ländern.
Ludwig-Erhard-Preis für T-Systems und Endress+Hauser Wetzer
Auf dem gestern in Berlin zu Ende gehenden europäischen EFQM-Kongress wurde der deutsche Ludwig-Erhard-Preis und der europäische EFQM-Award für vorbildliche Unternehmensführung vergeben.