Grevenmacher. Der Speditionskonzern Logwin aus Grevenmacher in Luxemburg hat den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Nach drei verlustreichen Quartalen in Folge erwirtschaftete der Konzern von Juli bis September einen Überschuss von rund 1,3 Millionen Euro, teilte die Logwin AG heute mit. Im Vorjahresquartal standen noch minus 94,2 Millionen Euro unterm Strich. „Wir werden effizienter aus der Krise hinausgehen als wir Ende 2008 hineingegangen sind“, sagte Konzernchef Berndt-Michael Winter. Auf den Nachfrageeinbruch habe Logwin mit „einem strikten Kostenmanagement“ reagiert und Sach- und Personalkosten gesenkt. In den ersten neun Monaten belief sich der Verlust auf knapp 48 Millionen Euro. Der Umsatz lag im dritten Quartal mit 401 Millionen Euro knapp 25 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2008. Angesichts „der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Situation“ sollten die „umfangreichen Maßnahmen zur Kostensenkung im gesamten Konzern mit Nachdruck“ umgesetzt werden, hieß es. Zum Jahresende erwartete Logwin eine stabile „Entwicklung auf niedrigem Niveau“. Mit der Krise sank die Zahl der Mitarbeiter um fast 900 auf knapp 7800. Mehrheitsaktionärin des Logistikdienstleisters ist die Delton AG aus Bad Homburg. (dpa)
Logwin zurück in der Gewinnzone
Nach drei verlustreichen Quartalen in Folge fährt der Logistikkonzern wieder einen leichten Überschuss ein