Über 16 Milliarden Maiskörner als Aussaat für rund sechs Millionen Tonnen Futtermaisertrag hat die AgroMais Saatzucht aus Everswinkel im Münsterland in diesem Jahr an die Landwirte geliefert. Das Unternehmen gehört in Deutschland zu den großen Lieferanten von Maissaat an landwirtschaftliche Betriebe. Das Saatgut kommt aus Vermehrungsbetrieben in Deutschland, Frankreich, der Slowakei, Chile und Argentinien. Die Distribution des goldgelben Gutes hat AgroMais hingegen ausgelagert. Vergeben wurde der Auftrag an die Krautheimer Spedition Rüdinger, die unter anderem mit einem Kammerjäger dafür sorgt, dass Mäuse und andere Schädlinge sich nicht an den Körnern in der Maishalle gütlich tun können. Maislogistik – eine spannende Herausforderung. Denn die Aussaat der Körner muss über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen erfolgen. Da jedoch die Landwirte, der Landhandel und die Raiffeisengenossenschaften mit ausreichend zeitlichem Vorlauf über das Saatgut verfügen wollen, muss die Anlieferung mit Beginn der Maissaison just in time erfolgen. "Von einer Spedition verlangen wir, dass sie extrem zuverlässig arbeitet und sich die Mitarbeiter mit unseren Produkten auseinandersetzen und diese identifizieren", sagt AgroMais-Geschäftsführer Christian Gaisböck. Dies sei bei früheren Kooperationspartnern in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen.
Logistik goldgelb
Um die Distribution von Maissaat des Unternehmens AgroMais kümmert sich die Spedition Rüdinger