Zahlungsunfähigkeit kann jeden treffen: sowohl kleine, mittlere, aber auch große Firmen. Von einem Tag auf den andern sitzen sie auf dem Trockenen. Nichts geht mehr: weder Rechnungen, Mieten noch Steuern können sie bezahlen. Jüngstes Beispiel: die Arcandor-Insolvenz, die etliche Lieferanten und Dienstleister in den Abgrund reißen wird. Umso dringlicher stellt sich die Frage: Was kann ein Unternehmer tun, um seine Liquidität zu sichern? Welche Kennzahlen warnen ihn rechtzeitig vor? Vor allem: Welche Sofortmaßnahmen empfehlen sich, wenn sein Unternehmen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht? Fünf Sofortmaßnahmen helfen weiter: Regel 1: Einnahmen schneller realisieren Sorgen Sie für einen schnelleren Geldeingang, intensivieren Sie Ihr Forderungsmanagement. Prüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden, die sich aufgrund der Wirtschaftskrise über Nacht ändern kann. Unter Umständen sind die Auskünfte Ihrer Hausbank oder Inkassobüros veraltet. Fragen Sie zusätzlich Ihre Vertriebsleute, Mitarbeiter und befreundete Geschäftspartner, um zuverlässige Informationen über die Bonität Ihrer Kunden zu erhalten. Stellen Sie Ihre Rechnungen sofort nach Auftragsabwicklung und nennen Sie konkrete Zahlungsziele. Den vollständigen Artikel mit weiteren Informationen zum Thema und vier weiteren Regeln lesen Sie in der VerkehrsRundschau 45/2009, die am 06. November 2009 erscheint. Hier finden Sie weitere Informationen zum Heft und zu den Bestellmöglichkeiten. In der nachstehenden Box haben wir praktische Downloads zum Thema für Sie bereitgestellt
- Liquiditätskennziffern (49.0 KB, PDF)
- Liquiditätsplan (29.7 KB, PDF)