Der Lieferdienst trans-o-flex - eine knapp 25-prozentige Beteiligung der Post - hat im ersten Halbjahr trotz eines Umsatzrückgangs ein besseres Ergebnis erzielt. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent auf 188,5 Millionen Euro, wie die trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH am Freitag in Weinheim mitteilte. Das operative Ergebnis erhöhte sich hingegen um 5,1 Prozent auf 3,1 Millionen Euro. Das Unternehmen, das 2001 nach schwierigen Jahren erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben hatte, erhoffe sich auch für das Gesamtjahr 2002 einen Gewinn. Dazu sollen die 40 Niederlassungen des Unternehmens beitragen, in denen derzeit an einer Optimierung der Abläufe gearbeitet wird. Entlassungen bei den 2680 Mitarbeitern seien jedoch nicht geplant, sagte ein Firmensprecher. Die 1971 gegründete trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH hat sich auf den Transport hochwertiger und eiliger Sendungen spezialisiert. Hauptstandbein sind medizinische und pharmazeutische Produkte. So beliefert trans-o-flex nach eigenen Angaben fast alle Apotheken im Bundesgebiet. Die Deutsche Post World Net ist mit 24,8 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. (vr/dpa)
Lieferdienst trans-o-flex mit weniger Umsatz und mehr Ergebnis
Auch für das Gesamtjahr wird ein Gewinn erwartet