Hamburg. Bei Hamburgs Traditionsreederei Hapag-Lloyd gilt von Anfang Mai an Kurzarbeit. „Sie ist zunächst auf sechs Monate befristet und wird bis Ende Oktober dauern“, sagte ein Sprecher des Unternehmens dem „Hamburger Abendblatt“. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist noch offen. In Deutschland arbeiten gut 1000 Mitarbeiter an Land für Hapag-Lloyd, fast alle in Hamburg. Durch die Kurzarbeit sollen die Mitarbeiter während der Krise im Unternehmen gehalten werden. Zunächst soll jeden Monat zweieinhalb Tage weniger gearbeitet werden. Um das vom Unternehmen aufgelegte Sparprogramm zu unterstützen, verzichtet das Management von Hapag- Lloyd zudem auf fünf Prozent des Gehalts. Darüber hinaus will Hapag-Lloyd die Raten im Verkehr von Fernost zum Nordkontinent und ins westliche Mittelmeer mit Wirkung vom 15. Juni 2009 um 500 US-Dollar per Standardcontainer (TEU) anheben. In der umgekehrten Richtung ist eine Erhöhung um 150 US-Dollar pro TEU geplant. Weiterhin sollen die Raten in der Fahrt Asien/Östliches Mittelmeer zum 1. August um 300 US-Dollar per TEU steigen. Gleichzeitig kündigte die Reederei am Dienstag an, für den Zeitraum 1. August bis 31. Oktober eine Peak Season Surcharge in Höhe in Höhe von 150 US-Dollar per TEU zu erheben. (dpa/ag)
Kurzarbeit bei Hapag-Lloyd
Bei Hamburgs Traditionsreederei wird von Anfang Mai bis Oktober weniger gearbeitet