Die Anzahl der aufgeschobenen Auslieferungen für Containerschiffe wuchs auf mehr als 1,8 Millionen TEU. Dies entspricht rund einem Drittel der augenblicklichen weltweiten Bestellungen. Weitere Aufschiebungen sollen folgen. Laut des wöchentlichen „AXS-Alphaliner Newsletters“ finden die meisten Zurückstellungen bei Schiffen über 4000 TEU statt. Dabei umfassen 168 Schiffe eine Kapazität von 1,6 Millionen TEU. „Die durchschnittliche Verzögerungsperiode liegt bei acht Monaten und im extremsten Fall wurde die Auslieferung bis zu zwei Jahre verzögert. Die stornierten Bestellungen belaufen sich auf 170 000 TEU seit Oktober. „Die Abbestellungen und Verzögerungen umfassen 340 000 TEU, die in 2009 fällig waren“, besagt der Newsletter. (rup) Auftragsplus - Die deutsche Industrie hat auch im Juni wesentlich mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Die Auftragseingänge seien im Vergleich zum Vormonat um 4,5 Prozent gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium heute in Berlin mit. Von der Finanz-Nachrichtenagentur „dpa-AFX“ befragte Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Bereits im Vormonat hatten die Bestellungen um 4,4 Prozent zugelegt. Die Zahl der Großaufträge war im Juni leicht unterdurchschnittlich. Deutliche Impulse erhielt die Industrie im Juni aus dem Ausland. Hier legten die Orders um 8,3 Prozent zu, während der Zuwachs aus dem Inland bei 0,2 Prozent lag. (dpa) Unternehmen Eröffnung - Volkswagen hat heute das neue „Trainingszentrum Montage“ im Werk Hannover eröffnet. Die Mitarbeiter werden dort Schritt für Schritt auf das neue konzernweite Produktionssystem von Volkswagen vorbereitet. Jochem Heizmann, Mitglied des VW-Vorstands für den Bereich Konzern Produktion, gab zusammen mit VW-Nutzfahrzeugchef Stephan Schaller nach drei Monaten Bauzeit den offiziellen Startschuss für die Einrichtung. (sb) Gespräch - Im Rennen um Opel setzen sich General Motors (GM) und der Autozulieferer Magna wieder an einen Tisch. Frederick Henderson und Magna-Chef Siegfried Wolf treffen sich an diesem Freitag in der Detroiter GM-Zentrale, um über offene Punkte beim angestrebten Opel-Verkauf zu verhandeln. Diese Informationen der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bestätigten Politikkreise. Trotz des starken politischen Drucks aus Deutschland zugunsten des Bieters Magna hat sich die bisherige Konzernmutter GM bislang noch nicht entschieden, ob Magna oder der Finanzinvestor RHJI den Zuschlag für Opel bekommen soll. (dpa)
Kurz vermeldet: 6. August 2009
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