Unternehmen
Neues Logistikcenter - Gemeinsam mit dem Unternehmer Heinrich Spekker hat die Logistikgruppe Roman Mayer die "Spekker & Mayer Logistik GmbH" gegründet. Am Standort in Glinde in der Nähe von Hamburg bezieht die Roman Mayer Tochter ein Logistikcenter mit mehr als 6600 Quadratmeter Lager- und Handlingsfläche sowie über 10.000 Hochregallager-Palettenstellplätzen. Die Lage in Hafennähe, eine Hallenhöhe von mehr als zehn Metern und die beidseitige Bedienbarkeit durch 16 Tore sollen die Lage zu einem günstigen Standort machen. Durch das neue Logistikcenter sollen mehr als 15 neue Arbeitsplätze entstehen. (ab)
Gewerkschaft - Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA wollen am kommenden Dienstag über den Termin für ihre Vereinigung entscheiden. Dazu treffen sich am Montag und Dienstag in Darmstadt die Spitzengremien beider Organisationen, wie die Gewerkschaften in Berlin und Frankfurt mitteilten. Die Gremien von Transnet und GDBA sowie ein Gewerkschaftstag der GDBA hatten bereits im Herbst beschlossen, die Fusion einzuleiten. Danach soll sie bis Mitte 2011 vollzogen werden. In Darmstadt soll nun festgelegt werden, wann genau die neue Verkehrsgewerkschaft gegründet wird. Sie wird rund 260.000 Mitglieder haben und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angehören. (dpa)
Verkehr
Piraten I - Bei einer Befreiungsaktion auf einem von somalischen Piraten gekaperten Frachtschiff ist der pakistanische Kapitän ums Leben gekommen. Nach Angaben des ägyptischen Außenministeriums vom Donnerstag, wurde zudem ein Mitglied der 24-köpfigen Besatzung verletzt, als Einsatzkräfte aus der halbautonomen somalischen Region Puntland die am Vortag verschleppte MV QSM Dubai stürmten. Die übrigen Besatzungsmitglieder, neun Ägypter, seien unverletzt, hieß es. Das Schiff, das unter der Flagge Panamas fährt und in Brasilien Zucker geladen hatte, war am Mittwoch im Golf von Aden gekapert worden. (dpa)
Piraten II - Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen hat mehr Hilfe für Seeleute gefordert, die Opfer von Piratenüberfällen werden. "Es muss sichergestellt werden, dass die betroffenen Seeleute, wenn gewünscht, Zugang zu Ärzten und Psychotherapeuten haben", sagte Jepsen laut einer Mitteilung am Donnerstag beim Deutschen Seeschifffahrtstag in Cuxhaven. Außerdem müsse eine Behandlung auch später noch von der Versicherung bezahlt werden. Die Bischöfin hielt die Festrede beim traditionellen Schifffahrtsessen des Deutschen Nautischen Vereins. (dpa)