Edmund Schlummer wird zum 1. Juni neues Vorstandsmitglied bei DB Schenker Rail Deutschland. Das gab das für den Schienengüterverkehr zuständige Tochterunternehmen der Deutschen Bahn am Donnerstag bekannt. Bereits im April war der 50-jährige Manager zum Geschäftsführer der Region Central ernannt worden. Damit trägt er die Verantwortung für die Landesgesellschaften in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Schweden, der Schweiz und Italien. (ag) Protest - Die Gewerkschaft Verdi will den Rauswurf von vier Mitarbeitern in der Bodenabfertigung des Münchner Flughafens nicht hinnehmen. „Wir werden keine Ruhe geben, bis diese Kündigungen zurückgenommen sind“, sagte Heinrich Birner von der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in München. Die vier Beschäftigten, die sich am 19. Mai an einem Warnstreik um Arbeitsbedingungen für das Bodenpersonal beteiligt hatten, seien lediglich dem Aufruf der Gewerkschaft gefolgt. Sollten Gerichte entscheiden, dass der Warnstreik unzulässig gewesen sei, habe sich die Flughafen München GmbH (FMG) mit der Gewerkschaft auseinanderzusetzen, nicht mit den einzelnen Arbeitnehmern. (dpa) Übernahme - Der Paketdienstleister UPS weitet seine Marktpräsenz in Slowenien aus und übernimmt einen Teil der Intereuropa Globalni Logisticni Servis, die bereits seit 1991 die Paketzustellung für das US-amerikanischen Unternehmen in Slowenien durchführt. „Mit dieser Übernahme und der Etablierung einer eigenen Geschäftstätigkeit erhält UPS die nötige Flexibilität, um in den Markenauftritt, das Transportnetzwerk, die Technologie und die Mitarbeiter zu investieren und somit der wachsenden Kundenzahl in Slowenien einen optimalen Service zu bieten“, erklärte Wolfgang Flick, Präsident UPS Europe. Weitere Details zu den Vertragsbedingungen wurden nicht bekannt gegeben. (ag) Preisdruck - Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat die großen Flugzeugbauer Boeing und Airbus laut einem Bericht des "Wall Street Journal" zu einem Bieterwettbewerb um den Bau von 150 Jets aufgefordert. Insgesamt könnte sich die Bestellung auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar belaufen, berichtet die Zeitung am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe. Der günstigste Anbieter solle den Auftrag zur Lieferung aller Flugzeuge erhalten. In der Wirtschaftskrise sehe die United-Airlines-Mutter UAL mit dem Bieterwettbewerb die Chance die Preise damit noch stärker drücken als dies sonst möglich wäre, hieß es aus Branchenkreisen. (dpa)
Kurz vermeldet: 4. Juni 2009
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