- Der Zusammenbruch des Luftverkehrs wegen des Vulkan-Ausbruchs in Island wird auch das Weltverkehrsforum in Leipzig beschäftigen. Verkehrsminister und Delegierte aus den 52 Mitgliedsländern wollen bei dem Treffen im Mai über mögliche Konsequenzen aus dem Desaster beraten. „Es ist lebenswichtig für sicheren und effizienten Luftverkehr, dass aus der schlimmsten Störung seit den Terrorangriffen des 11. September 2001 Lehren gezogen werden“, teilte der Generalsekretär des Forums, Jack Short, am Dienstag mit. Es sollte Innovationen für Gefahrenanalysen geben. Das Weltverkehrsforum vom 26. bis 28. Mai in Leipzig veranstaltet. (dpa) Wirtschaft Seegüterumschlag - Die deutschen Seehäfen haben 2009 unter der Flaute des Welthandels besonders gelitten. Der Umschlag ging nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um mehr als 17 Prozent zurück. Mit 265,4 Millionen Tonnen sackte der Umschlag auf das Niveau von 2004. Die Rückgänge bei Seegütern fielen stärker aus als in der Binnenschifffahrt (minus 16,8 Prozent) und im Schienenverkehr (minus 15,9 Prozent). Bei der Luftfracht betrug das Minus 6,1 Prozent. Den herbsten Einbruch erlebte der Containerverkehr. Die Menge der umgeschlagenen Standardcontainer (TEU) fiel um 3,8 auf knapp 12 Millionen und damit die Menge von 2005 zurück. (dpa) Unternehmen Neuer Standort - Die Fährhafen Sassnitz GmbH ist ab sofort mit einer Außenstelle in Hannover vertreten. Laut Pressemitteilung gebe es hier ideale Voraussetzungen für das Unternehmen, um das Geschäftsfeld Offshore-Windenergie noch besser bearbeiten zu können. Die Leitung des Verbindungsbüros wird Patrick Schwabe übernehmen, der seit 2007 für den Fährhafen Sassnitz im Bereich Marketing und Vertrieb tätig ist und das Geschäftsfeld Offshore-Windenergie mit verantwortet. Seit drei Jahren beschäftigt sich der Fährhafen Sassnitz intensiv mit dem Thema Offshore-Industrie und verfügt inzwischen laut eigenen Angaben über ein gut ausgebautes Netzwerk. (ab) Lieferengpässe - Nokia hat infolge der Flugverbote wegen der Vulkanasche aus Island die Handy-Produktion in seinem rumänischen Werk unterbrochen. Grund sind Lieferengpässe bei Bauteilen, die nach Jucu bei Cluj (Klausenburg) per Luftfracht geliefert werden. Mit einer Wiederaufnahme der Produktion in Jucu sei am Mittwoch zu rechnen, sagte am Dienstag eine Sprecherin von Nokia Romania, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Der finnische Konzern produziert seit 2008 Mobilfunkgeräte im mittelrumänischen Jucu mit rund 2100 Beschäftigten. Dorthin war die Fertigung aus Bochum verlagert worden. (dpa) Verkehr Ausbau - Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg hat eine Kampagne für den umstrittenen Ausbau der Stadtautobahn A 100 gestartet. 40 Verbände und Institutionen machen sich dafür stark, dass der Stadtring von Neukölln nach Treptow verlängert wird, wie die Industrie- und Handelskammer am Dienstag mitteilte. Schützenhilfe kam von FDP und CDU im Abgeordnetenhaus. Der vom rot-roten Senat vorgesehene Autobahnausbau hat in den Fraktionen und Landesverbänden von SPD und Linken wenig Rückhalt. An diesem Samstag ist das geplante gut drei Kilometer lange und 420 Millionen Euro teure Teilstück auch Thema bei einem Landesparteitag der Linken. (dpa)
Kurz vermeldet: 21. April 2010
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