Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) hat sich gegen den Vorwurf gewehrt, seine Behörde brauche für die Genehmigung von Schwerlast-Transporten zu lange und bringe dadurch Bauunternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Bei Eilanträgen für unkomplizierte Strecken gebe der Landesbetrieb Straßenwesen schon nach ein bis drei Tagen grünes Licht, antwortete Dellmann auf eine parlamentarische Anfrage. Im längsten Fall dauere das Genehmigungsverfahren für die Beförderung von Schwerlasten sechs Wochen. Die amtierende CDU-Fraktionsvorsitzende Saskia Funck hatte in ihrer Anfrage von kritischen Stimmen märkischer Unternehmer berichtet. Demzufolge klagten viele Firmen über langwierige Genehmigungsverfahren, wodurch sie ihre Produkte bisweilen nicht fristgemäß ausgeliefert hätten. (dpa) Kontrollen - Bei einer sachsenweiten LKW-Kontrolle sind binnen einer Woche mehr als 900 Verstöße festgestellt worden. Bei der Kontrolle hatte die Polizei fast 1100 Lastwagen kontrolliert, darunter mehr als 400 Fahrzeuge ausländischer Spediteure. Bei der Mängelliste ging es in erster Linie um Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten (328) und gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen (139). An 135 Fahrzeugen wurden schwerwiegende technische Mängel registriert, etwa an den Bremsen, der Beleuchtung sowie an Reifen, Rädern und Fahrgestell. 53 Fahrern musste deshalb die Weiterfahrt untersagt werden. (dpa) Unternehmen Streik 1- Die britische Post will sich mit einem Heer von Zeitarbeitern gegen einen Streik ihrer Belegschaft wappnen und ein Zustellchaos in der Vorweihnachtszeit verhindern. Bis zu 30.000 Mitarbeiter sollen befristet eingestellt werden, wie die Royal Mail mitteilte.Normalerweise stellt das Unternehmen in der Vorweihnachtszeit nur halb so viele zusätzliche Kräfte ein. Im monatelangen Ringen zwischen Post und Gewerkschaft um Bezahlung, Arbeitsbedingungen und Strukturreformen hatte sich die Belegschaft der Royal Mail für Streiks ausgesprochen. Der erste landesweite Ausstand ist für den kommenden Donnerstag geplant. (dpa) Streik 2- Ungarische Eisenbahner wollen aus Protest gegen befürchtete Massenentlassungen an diesem Montag einen unbefristeten Streik beginnen. Das kündigte Istvan Gasko, Vorsitzender der Eisenbahnergewerkschaft VDSZSZ, an. Von Bahnreisen sei abzuraten, sagte Gasko, der Zugverkehr sei "unberechenbar". Auch Güterzüge würden "nicht durchgelassen". (dpa) Aufträge - Nutzfahrzeughersteller Daimler sieht nach monatelangen Absatzschwierigkeiten Licht am Ende des Tunnels. "Unsere Auftragseingänge ziehen seit Mitte des Jahres wieder leicht an", sagte Vorstand Andreas Renschler. "Unsere Marktanteile haben wir in allen relevanten Märkten ausgebaut." Zahlen nannte er nicht. Renschler warnte allerdings vor zu großen Erwartungen: "Hier in Europa hat sich der Markt für mittlere und schwere LKW seit 2008 nahezu halbiert." 2008 waren die Verkäufe von Lastwagen und Bussen bei Daimler im Jahresvergleich leicht auf 472.100 Fahrzeuge gestiegen. (dpa)
Kurz vermeldet: 19. Oktober 2009
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