Kurz vermeldet: 18. Januar 2010

18.01.2010 09:00 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

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Jan-Hendrik Köhler-Arp Marketing- und Vertriebsdirektor bei Color Line verlässt das Unternehmen. Köhler-Arp gründet zum 1. April 2010 eine eigene Unternehmensberatung. Köhler-Arp blickt war 21 Jahre bei der norwegischen Reederei tätig, 5 Jahre davon als Marketing- und Vertriebsdirektor. (sb) Politik Verdacht - Die EU-Kommission verdächtigt europäische Reedereien von Containerschiffen der verbotenen Absprache. Die oberste Wettbewerbsbehörde Europas hat eine kartellrechtliche Untersuchung eingeleitet, teilte die Kommission am Freitag in Brüssel mit. Der Vorwurf lautet, dass Schiffseigner Frachter vorzeitig aus dem Dienst genommen haben, um die Kapazitäten zu verringern und die Preise für den Containertransport nach oben zu treiben. Dabei handelt es sich um "Feederschiffe", die als Verteiler in großen Häfen wie Hamburg oder Rotterdam arbeiten. Falls sich der Verdacht erhärtet und die Kommission später ein Kartellverfahren eröffnet, drohen den Unternehmen hohe Bußgelder. Firmennamen nannte die Behörde nicht. (dpa) Verkehr Straßenbau - Sachsen-Anhalt soll nach Informationen der "Magdeburger Volksstimme" (Freitag) in den kommenden Jahren vom Bund weniger Geld für den Bau von Straßen zugewiesen bekommen. Im Bundesverkehrswegeplan stünden dem Land dafür knapp drei Milliarden Euro zur Verfügung. Seit 2001 sei aber bereits überdurchschnittlich viel Geld abgerufen worden. Deswegen könnten in den kommenden sieben Jahren nur noch knapp 1,25 Milliarden Euro eingesetzt werden. Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) ist der Volksstimme zufolge aber zuversichtlich, die geplanten Verkehrsprojekte zu verwirklichen. Allerdings würde das Tempo beim Bau von Umgehungsstraßen gedrosselt. (dpa) Kündigung - Im Fall des gekündigten Kapitäns des von Piraten entführten Hamburger Frachters "Hansa Stavanger" ist eine gütliche Einigung gescheitert. Vor dem Hamburger Arbeitsgericht hatte Kapitän Krzysztof Kotiuk am Donnerstag eine Zahlung von 38.000 Euro gefordert. Die Summe umfasse die Kündigungsentschädigung, eine Kompensation für das seelische Leid und die Erstattung der finanziellen Schäden, welche während der viermonatigen Entführung entstanden seien, sagte dessen Anwalt Erwin Brandl. Die Reederei Leonhard und Blumberg wollte lediglich 12.000 Euro zahlen. Sie begründete die Entlassung Kotiuks Ende November mit wirtschaftlichen Problemen. Die Verhandlung vor der Kammer beginnt am 4. Mai. (dpa) Anruf vom Chef - Tue Gutes und sprich darüber: Nach diesem Motto hat Bahnchef Rüdiger Grube öffentlich gemacht, wie er den Klagen verärgerter Bahnkunden persönlich auf den Grund geht. „Wir nehmen Klagen ernst. Ich bekomme sehr viele E-Mails von Kunden. Davon ziehe ich täglich drei heraus und rufe diese kunden an“, erzählte Grube dem „Weser-Kurier“ (Freitag). Allein schon die Tatsache, dass der Vorstandsvorsitzende selbst auf Kritik reagiere, werde sehr positiv bewertet. „Dadurch gewinnen wir neue Freunde“, sagte Grube. „Was mich ein bisschen ärgert, ist, wenn die meckern, die gar nicht mit der Bahn fahren.“ (dpa)

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