Köln. Rückgänge im Güterverkehr machen der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) zu schaffen. Laut Unternehmenseingaben wurden insbesondere die Kooperationsverkehre mit der DB Schenker Rail Deutschland in den vergangenen Monaten zum Sorgenkind. Diese mit hohen Fixkosten verbundenen Geschäfte seien um fast die Hälfte zurückgegangen. Die HGK habe sich zwar frühzeitig auf die Krise eingestellt, sagte Vorstandssprecher Rolf Bender. Aber die Einbrüche im regionalen Güterverkehr seien so massiv und kurzfristig eingetreten, dass das Unternehmen die Einbrüche noch nicht ausgleichen konnte. Bereits zu Beginn des Jahres hatte die HGK Sparmaßnahmen eingeleitet. So werden unter anderem nicht genutzte Gleisanlagen vermietet, extern vergebene Arbeiten übernimmt die HGK wieder selbst und die Arbeitnehmer müssen sich auf Kurzarbeit einstellen. Spätestens 2013 soll sich die wirtschaftliche Lage der HGK wieder stabilisiert haben. (beg)
Krise zwingt Häfen und Güterverkehr Köln zum Sparen
Angestellte müssen sich auf Kurzarbeit einstellen, um die massiven Auswirkungen der Krise abzumildern