Frankfurt am Main. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung hat die Konjunkturanalyse zum 2. Quartal 2013 vorgelegt. Demnach gab es nur eine leichte Belebung der Situation im Transportlogistikgewerbe. Der Geschäftslage-Saldo – er gibt den Durchschnitt aus Umsatz- und Betriebsergebnis-Salden wieder – verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal saisonbedingt von minus 41 auf minus 9,5 Prozentpunkte. Der BGL weist darauf hin, dass der Wert in den Jahren 2010 und 2011 jeweils positiv war und spricht daher von den zweitschlechtesten Werten für ein 2. Quartal seit dem Krisenjahr 2009.
26,5 Prozent der Unternehmen mussten im Berichtszeitraum Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorquartal hinnehmen. Nur bei 21 Prozent stiegen die Umsätze. 32 Prozent der Unternehmen bewerteten im zweiten Quartal ihr Betriebsergebnis als schlecht, lediglich 8 Prozent als gut. Die Fahrzeugauslastung sank bei 17 Prozent der Betriebe, bei 25,5 Prozent stieg sie allerdings. Mehr Unternehmen (12 Prozent ) haben ihren Fahrpersonalbestand erhöht als verringert (10 Prozent). 8,5 Prozent der Unternehmen geben an, ihre Fuhrparkkapazität reduziert zu haben, der gleiche Prozentsatz hat allerdings die Flotte erweitert.
38 Prozent der Unternehmen verzeichneten im 2. Quartal gestiegene Gesamtkosten. 33 Prozent berichten von gestiegenen Personalkosten. Die Prognosewerte für die Umsatzentwicklung haben sich im zweiten Quartal wieder verschlechtert – von 15,5 Prozent auf 3,5 Prozent. 18 Prozent der Unternehmen erwarteten steigende Umsätze, dagegen rechneten 15 Prozent mit sinkenden Umsätzen. (diwi)