Spätestens zum Jahresende 2002 wird eine neue, horizontale Umschlagtechnik für den kombinierten Verkehr Schiene/Straße präsentiert. "Dann werden wir einen Prototyp vorstellen", sagte Dr. Lars Stemmler, Projektmanager bei BLG Consult GmbH. Stemmler arbeitet gemeinsam mit Experten aus England und Italien an dem Projekt "Cargo Speed", was für "Cargo Rail Road Interchange at Speed" steht. Brüssel bezuschusst das Anfang 2001 aufgenommene Projekt mit 1,8 Millionen Euro. Der BLG Consult GmbH kümmert sich im Kooperationsverbund um das betriebswirtschaftliche Projektmanagement und die Durchführung von Marktanalysen. Mit Cargo Speed soll vor allem das große Potenzial der so genannten nicht-kranfähigen Trailer angesprochen werden. Den Anstoß für die Idee holten sich die Fachleute aus der Ro/Ro-Schifffahrt. Die neue Technik biete zahlreiche Zeit- und Kostenvorteile. Letztere lägen bei 19 Prozent gegenüber dem vertikalen Umschlagverfahren. Das Be- und Entladen eines 700 Meter langen Zuges bewege sich "im einstelligen Minutenbereich". (vr/eha)
Kombinierter Ladungsverkehr: Neue Technik verspricht Kosteneinsparungen
Anstoß für die Idee kam aus der Ro/Ro-Schifffahrt