Mit einem umfangreichen Ortsumfahrungs- und Straßensanierungsprogramm will die Bundesregierung Anwohner besser als bisher vor Verkehrslärm und Abgasen schützen. Verkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) stellte am Donnerstag in Berlin das Programm vor, das insgesamt 125 Einzelprojekte umfasst. Für das Paket stellt die Bundesregierung aus den Zinsgewinnen nach der Vesteigerung der UMTS-Lizenzen in den nächsten drei Jahren insgesamt 2,7 Milliarden Mark zur Verfügung. Die Straßenbauinvestitionen wüchsen damit auf eine noch nie erreichte Höhe, sagte Klimmt. Dagegen kritisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) das Programm als falsches Signal. Ein Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel würde mehr bringen, so die Umweltschützer. Eine ausführliche Liste der Straßenbauprojekte ist im Internet unter www.bmvbw.de abrufbar. (dpa/jk)
Klimmt: 2,7 Milliarden Mark für Ortsumgehungsprojekte
BMVBW: Straßenbauinvestitionen erreichen damit Rekordhöhe