Klimaschutz mit 44 Tonnen
Die Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes für Lkw von 40 auf 44 Tonnen ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Es lassen sich nicht nur CO2-Emissionen einsparen, sondern auch beim Fahrermangel könnte die Maßnahme für Entspannung sorgen. Deshalb sollte es ein spezielles Straßennetz für 44-Tonner geben.
Mehr Mobilität mit weniger Emissionen - dieses Spannungsverhältnis gilt es zu bewältigen, wenn die ambitionierten Klimaschutzziele Deutschlands und der EU erreicht werden sollen. Das "Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge" der Bundessregierung zielt vor allem auf den Markthochlauf von Fahrzeugen mit klimaschonenden alternativen Antrieben ab, dessen Wirkung jedoch erst mittel- bis langfristig eintreten wird. Schnell wirksame Maßnahmen hat die Logistik längst entwickelt, nämlich Effizienzsteigerungen durch Volumen- und Gewichtsoptimierung.
Während der Lang-Lkw nach relativ schwerer Geburt mittlerweile als allgemein akzeptiert gelten darf, lässt die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts auf 44 Tonnen noch auf sich warten - bei fast identischer Argumentationslage.
Europäische Nachbarn sind uns voraus
Hier sind uns unsere Nachbarn - wie übrigens auch beim Lang-Lkw - leider wieder…