Der Betriebsrat von DaimlerChrysler rechnet nicht mit einem Stellenabbau auf Grund der schwierigen Autokonjunktur. "Ich sehe keine Gefährdung der Beschäftigung", sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Erich Klemm, in Stuttgart. Für den schwächelnden Bereich Nutzfahrzeuge bleibt der Betriebsrat und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende zuversichtlich. "Unsere Arbeitszeitmodelle sind inzwischen so flexibel, dass wir größere Schwankungen rauf und runter aushalten können", sagte Klemm. "Wenn der Markt aber auf Dauer nur in eine Richtung geht, müssen wir uns etwas anderes überlegen", schränkte er ein. Das Unternehmen will nach früheren Angaben im Januar und Februar in der Bus-Produktion in Ulm und im Lkw-Werk in Wörth vorübergehend die Vier-Tage-Woche einführen. (vr/dpa)
Kein Stellenabbau bei DaimlerChrysler geplant
Arbeitszeitmodelle sollen konjunkturelle Schwankungen auffangen