Neapel. Alles, was Rang und Namen in der Branche hatte, war zum Kongress „Sea Short Shipping“ gekommen: Transportunternehmer und ihre Verbände, Reedereien und Politiker. Die Unternehmer waren sich einig: Italien muss endlich eine konkrete Alternative zum Gütertransport auf der Straße entwickeln. Nur 21 Prozent werden auf dem Schiff transportiert. Bis noch vor einem Jahr war die Tendenz eher rückläufig. Auf dem Kongreß wurden verschiedenen Inititiaven vorgestellt, die die Entwicklung der Meeres-Autobahnen fördern: Das Netzwerk „SoloMerci“, das 16 Häfen im vier Stunden-Takt miteinander verbinden soll. Das Projekt „Mito“ des Reedereiverbandes, das die Hafenlogistik rationalisieren will. Auf dem Kongreß stellte man fest: Angebot und Nachfrage für den kombinierten Verkehr über das Meer sind im Ansteigen begriffen. Die Regierung habe ihre Versprechungen Steuererleichterungen für diese Initiativen einzuführen, bisher nicht eingehalten. (rp)
Italiens Unternehmer fordern Alternativen zur Straße
Verschiedene Initiativen für den Ausbau der Meeresautobahnen auf dem Kongress „ Sea Short Shipping“ in Neapel vorgestellt