Rom. Als wenig entgegenkommend haben Vertreter der Transportunternehmen die Haltung der Regierung gegenüber den Kostenbelastungen des Gewerbes bezeichnet. Die Zusammenkunft auf höchster Ebene in der zweiten Novemberwoche hat sie nicht befriedigt. Die Transport-Verbände hatten das Treffen seit mehr als zwei Monaten gefordert. Sie wollten von der Regierung eine Rücknahme der Erhöhung der Sozialabgaben, klare Aussagen zur neuen Straßenverkehrsordnung und schließlich Initiativen, die die rapide Erhöhung der Benzinpreise abmildert. Konkrete Antworten gab es jedoch noch nicht. Die Regierung signalisierte generelle Verhandlungsbereitschaft, doch klare Zusagen wurden auf drei weitere, „technische“ Treffen verschoben. „Wenn bis Ende des Monats keine Taten folgen sollten“, warnte Pasquale Russo, Generalsekretär einer Föderation von vier Verbänden (CUNA), der 40.000 Unternehmen angehören, „dann gehen unsere Proteste in den Städten weiter“. Bisher habe die Regierung mit dem Verantwortungsbewusstsein der Transportunternehmer gespielt. (rp)
Italienisches Transportgewerbe hofft weiter auf Kostenentlastung
Transportverbände klagen über Unverbindlichkeit der Regierungszusagen – folgen keine “Taten”, sollen Proteste in den Städten weitergehen