Gorizia/Trieste. Sloweniens Eintritt in die Europäische Union bereitet den Transportunternehmern von Friul-Venezien-Giulia erhebliche Kopfschmerzen. Die Konkurrenz aus dem Osten könnte einen Rückgang des Warenumschlags bis zu 60 Prozent bedeuten, schlägt jetzt der Präsident des Autoport in Gorizia, Luciano Zanotto, Alarm. 1200 Arbeitsplätze seien dann in Gefahr. Für Slowenien ist der EU-Beitritt nicht mit Übergangsfristen verbunden. Geeignete Gegenmaßnahmen seien etwa die Modernisierung der Autoports von Triest und Gorizia. Außerdem müsse ein überregionales Netz aller Infrastrukturen für den Gütertransport geschaffen werden. Nur mit einem europaweiten Komplettangebot an Serviceleistungen könne man dem Druck aus Slowenien standhalten. Die Region FVG hat jetzt ein Gesetz zur Förderung des kombinierten Verkehrs verabschiedet. Investitionen von Privatunternehmen, die der Modernisierung bereits bestehender Umschlagplätze und dem Kauf moderner Verladetechnik dienen , können bis zu 30 Prozent subventioniert werden. (vr/rp)
Italien: Angst vor EU-Beitritt Sloweniens
Region Friul-Venezien-Giulia wappnet sich mit Modernisierung gegen Billigkonkurrenz