Investitionsstau bei Scandlines

02.01.2007 13:57 Uhr
fähre
Das 1980 gebaute Fährschiff Prins Joachim verkehrt auf der Traditionslinie zwischen Rostock und Gedser (Scandlines)
© Foto: scandlines

Verzögerungen bei Verkauf beeinträchtigen Wachstumskurs: Fährreederei benötigt dringend größere Schiffe

Rostock. Die Verzögerungen beim Verkauf der deutsch-dänischen Fährreederei Scandlines behindern nach Unternehmensangaben notwendige Investitionen. Angesichts eines Zuwachses in diesem Jahr von 19,1 Prozent beim Transport von Lastwagen zwischen Rostock und Gedser (Dänemark) benötige Scandlines dringend größere Schiffe, berichtete die „Ostsee-Zeitung“ unter Berufung auf den zuständigen Scandlines-Manager John Steen Mikkelsen. Die Fähren, die derzeit auf dieser Route unterwegs sind, stießen an ihre Kapazitätsgrenzen. Scandlines gehört zu gleichen Teilen der Deutschen Bahn AG und dem dänischen Transportministerium. Vor allem wegen permanenter Konflikte zwischen deutschen und dänischen Angehörigen des Managements seit der Fusion 1998 steht das Unternehmen seit einem Jahr zum Verkauf. Nach unbestätigten Medienberichten werde noch mit dem britischen Finanznetzwerk „3i-Group PLC“ und der „Baltic Ferry Development Group“, hinter der unter anderem die Deutsche Seereederei Rostock (DSR) steht, verhandelt. Als Kaufpreis werden inoffiziell 1,5 Milliarden Euro genannt. (dpa)

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