Schwerin/Parchim. Nun fehlt noch die Zustimmung der chinesischen Zentralregierung in Peking. Der Vertrag war im Mai notariell besiegelt worden. In einem Zeitraum von zwölf Wochen danach muss die Logistikgruppe LinkGlobal den Kaufpreis, über den Stillschweigen vereinbart wurde, an den Landkreis bezahlen. Das wäre bis zum 6. August. Am Sonntag hat der Investor bereits den Betrieb des defizitären Flughafens übernommen. Caffier sagte in Schwerin, mit der Genehmigung verbinde er die Hoffnung, „dass die Ziele der Privatisierungsvereinbarung zur Fortentwicklung des Flughafens zu einem international bedeutenden Frachtflug- und Logistikzentrum doch noch realisiert werden können“. Eine frühere Privatisierung an die britische Wiggins-Group war gescheitert. Der Flughafen hat eine 3000 Meter lange Start- und Landebahn und kann rund um die Uhr angeflogen werden. Bei Kaufpreis und geplanten Investitionen soll es sich um eine Gesamtsumme von 100 Millionen Euro handeln. Parchim ist eigenen Angaben auf der Internetseite zufolge der einzige Flughafen in Deutschland, der sich ausschließlich auf Luftfracht konzentriert.
Innenministerium genehmigt Verkauf von Flughafen Parchim an Chinesen
Das Innenministerium von Mecklenburg- Vorpommern hat den Verkauf des Flughafens Parchim durch den Landkreis an eine chinesische Firma genehmigt. Das teilte Minister Lorenz Caffier (CDU) am Montag in Schwerin mit.