Die hessischen Industrie- und Handelskammern fordern den Ausbau von Bundesstraßen und Autobahnen in Hessen. Die Vollversammlung hat in Frankfurt eine Resolution mit zwölf "überragend wichtigen" Straßenbauprojekten verabschiedet, teilte die Arbeitsgemeinschaft mit. Die Verkehrswege seien ein entscheidender Faktor im internationalen Wettbewerb, begründeten die Kammern ihre Forderung. Die Kammern wollen die Erweiterung der Autobahn 4 von Bad Hersfeld bis zur Landesgrenze nach Thüringen sowie der Lückenschluss der Autobahn zwischen Hattenbach und dem nordrheinwestfälischen Olpe. Auch auf der Autobahn 49 müsse zwischen Neuental und Alsfeld eine Lücke geschlossen werden. Außerdem solle die Autobahn 66 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und dem Krifteler Dreieck genau wie die Autobahn 3 zwischen Hanau und dem Offenbacher Kreuz auf sechs Spuren erweitert werden. Der Staat nehme jährlich 95 Milliarden Mark (48 Milliarden Euro) aus der Kraftfahrzeug-, Mineralöl- und Ökosteuer ein. Davon fließe aber nur ein Drittel in den Straßenbau. Mit Umschichtungen in den öffentlichen Haushalten könnten die nötigen Projekte finanziert werden, so die Vertreter der Kammer. (vr/dpa)
IHK wollen den Ausbau von Straßen
Nur ein Drittel der jährlichen Einnahmen fließe in die Verkehrswege