München. Das Klima unter den Unternehmen im Straßengüterverkehr und unter den Speditionen hat sich im November im Vergleich zum Vormonat leicht verbessert. Das geht aus den neuesten Daten zum Ifo-Konjunkturtest hervor.
Vor allem unter den Spediteuren hellt sich die Stimmung auf. So ist der Indikator für die derzeitige Geschäftslage von 19,7 Punkte auf 24,2 Punkte (ausgedrückt in Prozentsaldo und saisonbereinigt) geklettert. Es war der zweite Anstieg in Folge. Auch die Erwartungen haben sich spürbar verbessert. Der Indikator liegt im November bei 15,6 Punkten nach 6,2 Punkte im Vormonat. Allerdings war der Oktoberwert auch der schlechteste seit Dezember 2012 und damit relativ niedrig. Der Klimaindikator, der sich aus der Geschäftslage und den Erwartungen zusammensetzt, kletterte im November auf 19,9 Punkte nach 12,8 Punkte im Vormonat.
Geschäftslage der Unternehmen im Straßengüterverkehr verschlechtert sich
Nicht ganz so gut sieht es bei den Unternehmen im Straßengüterverkehr aus. Sorge bereitet vor allem die derzeitige Geschäftslage. Die hat sich im November nochmals verschlechtert und lag bei 1,2 Punkte nach 8,0 Punkte im Oktober. Das ist der schlechteste Wert seit Juli 2013. Damit kommt der Indikator für die Geschäftslage auch bedrohlich nahe an die Nulllinie heran, ab der die Zahl derjenigen, die eine Verschlechterung der Geschäftslage beobachten, in der Mehrheit sind.
Verbessert haben sich jedoch die Geschäftserwartungen. Der Indikator kletterte von - 5,9 Punkte im Oktober wieder im positiven Bereich auf 4,8 Punkte. Die Transportunternehmen blicken also wieder optimistischer in die Zukunft. Infolgedessen hat sich auch das Geschäftsklima aufgehellt und steigt von 0,9 Punkte im Oktober auf 3,0 Punkte im November. Jedoch liegen die Indikatoren im Straßengüterverkehr alle unter denen in der Speditionen. Das ist jedoch eine normale Situation. Letztmalig lag im Dezember 2012 der Klimaindikator der Unternehmen im Straßengüterverkehr über dem der Speditionen. (cd)
Wolfgang Trantow