IDS setzt auf Viedoüberwachung

04.11.2005 11:42 Uhr

Die Stückgutkooperation IDS Logistik setzt künftig bei der Stückgutabwicklung auf die optische Sendungsverfolgung. Diese arbeitet auf der Basis von Videotechnik und Barcodescannung.

Rödermark. „Damit und mit der Barcodescannung an den Schnittstellen haben wir bereits einen überdurchschnittlich hohen Sicherheitsstandard erreicht“, sagt Michael Bargl, Geschäftsführer der IDS Logistik. „Die Einführung der optischen Sendungsverfolgung ist die konsequente Weiterentwicklung dieser Strategie.“ Bei der optischen Sendungsverfolgung werden digitale Videoaufzeichnungen mit den Daten aus der Barcodescannung verknüpft. Dafür macht jede Kamera an ihrem jeweiligen Standort ein bis vier Aufnahmen pro Sekunde. Mit Hilfe des individuellen Barcodes kann das System diese Bilder den einzelnen Sendungen zuordnen. „Im High-Value-Bereich ist die optische Sendungsverfolgung das Gebot der Stunde, denn hier fällt selbst eine geringe Verlust- und Schadensquote schwer ins Gewicht“, weiß Manfred Haas, Geschäftsführer beim IDS-Partner Pracht. Für die Dokumentation sind bei Pracht 245 Überwachungskameras mit dem IDS-Barcodesystem verbunden. Bei der Endkommissionierung wird jedes Packstück gescant, der Lieferschein wird erst anhand dieser Daten erstellt. Kameras halten den Scanvorgang fest. „Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Angaben auf dem Lieferschein mit der tatsächlich gepackten Sendung identisch sind – verdeckte Fehlmengen schließen wir damit aus“, sagt Manfred Haas. „Bei Rückfragen des Kunden können wir die korrekte Kommissionierung per Filmdokument nachweisen.“ Auch an den Ein- und Ausfahrten der Logistikterminals hat Pracht – wie alle Nutzer des neuen Systems – Kameras installiert, die das Autokennzeichen, die Brückennummer der Auflieger und die Fahrzeuginsassen filmen.

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