München. Mit dem vollbeladenen Einkaufswagen an der Kasse vorfahren, einen Knopf drücken und bezahlen - ohne die Ware aufs Kassenband zu packen und ohne eine Kassiererin, die tippt oder scannt. Das wird im Münchner SB-Warenhaus "Hit Vision-Store" des Handelsunternehmen Hit ab dem 19. Juli möglich. Möglich wird dies durch den so genannten Personal Shopping Assistant (PSA). Mit dem Gerät, das am Einkaufswagen befestigt ist, können die Kunden die Ware selbst scannen. An der Kasse werden die gescannten Daten über Funk abgerufen und der Kunde muss nur noch bezahlen. Durch das Gerät behält der Kunde zudem den Überblick darüber, wie viele Produkte er bereits in seinen Wagen gelegt hat. Zudem nutzt das Handelshaus den PSA zur Weitergabe seiner Werbeaktionen an den Kunden. Zur Nutzung des Personal Shopping Assistants müssen die Kunden eine so genannte HIT Shopping Card, eine personalisierte Benutzerkarte beantragen. Das Einkaufen mit einer Kassiererin ist im Laimer Markt auch möglich. Kassen, Waagen, Leergutautomaten und die neuen Handgeräte zur mobilen Datenerfassung werden über eine gemeinsame Software-Plattform mit Informationen aus der zentralen Stammdatenbank versorgt. "Damit können wir unsere Geschäftsabläufe optimieren. Ändert sich beispielsweise ein Preis, gleichen sich die Daten innerhalb des Systems automatisch ab", erläutert Reinhard Schütte, Geschäftsführer IT und Organisation. Hit ist eine der Vertriebsschienen der Dohle Handelsgruppe. In Deutschland ist das Unternehmen an 87 Standorten präsent und machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro.
Hit Vision-Store in München eröffnet
Mit dem vollbeladenen Einkaufswagen an der Kasse vorfahren, einen Knopf drücken und bezahlen - ohne die Ware aufs Kassenband zu packen und ohne eine Kassiererin, die tippt oder scannt. Das wird dank mobiler Datenerfassung jetzt in einem Müncher Hit-Warenhaus möglich.