Hamburg. Trotz der Wirtschaftskrisen in der Ukraine und Russland hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ihren Gewinn im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent gesteigert. Der Umsatz im Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft des Unternehmens, stieg auf rund 1,17 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,11 Milliarden), das Betriebsergebnis (Ebit) um 15 Millionen Euro auf rund 155 Millionen (Vorjahr: 140 Mio), teilte der größte Terminalbetreiber der Stadt am Donnerstag in Hamburg mit. Der Konzernumsatz stieg insgesamt auf rund 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,14 Milliarden), das Betriebsergebnis (Ebit) auf 169 Millionen Euro (Vorjahr 154 Millionen). Zuvor hatte der Radiosender NDR 90,3 darüber berichtet.
„Unsere vertikale Konzernstrategie erwies sich 2014 als so robust, dass wir selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen wie der weiteren Verzögerung bei der Fahrrinnenanpassung der Elbe sowie angesichts der regionalen Krisen in Russland und der Ukraine noch überdurchschnittliche Ergebnisse erwirtschaften konnten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der HHLA, Klaus-Dieter Peters.
Der Containerumschlag an den drei Hamburger Containerterminals stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent und erreichte 7,2 Millionen Standardcontainer (TEU). Dagegen ging der Umsatz am Containerterminal Odessa in der Ukraine um fast 30 Prozent auf knapp 0,3 Millionen TEU zurück. Am Montag will die Hafen Hamburg Marketing Gesellschaft bekanntgeben, wie sich der Umschlag im Hamburger Hafen insgesamt entwickelt hat. (dpa)