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Hafen Hamburg: Immer mehr Großcontainerschiffe kommen

Immer mehr größere Schiffe legen in Hamburg an
© Foto: Arndt

Treiber der Entwicklung ist das Fahrtgebiet Asien / Druck wächst in Sachen Elbvertiefung


Datum:
18.05.2011
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Hamburg. Den Hamburger Hafen steuern immer mehr größere Schiffe an. 2010 waren das nach aktuellen Erhebungen des Statistikamt Nord exakt 1727 Frachter, deren Vermessung über 50.000 BRZ (Bruttoraumzahl) lag. Das waren gut 23 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor. Der Trend zum Einsatz von immer größeren Schiffe ist vor allem im Fahrtgebiet Ostasien erkennbar. Dieser Markt ist für den Hamburger Hafen traditionelle sehr wichtig.

Hafensenator Horch in Sachen Elbvertiefung "zuversichtlich"

Während im Jahr 2005 zwischen Asien und Hamburg noch gut 75 Prozent der eingesetzten Containerschiffe in die Kategorie "mittelgroß" fielen, das heißt mit einer BRZ zwischen 50.000 bis unter 80.000 BRZ, sah es 2010 ganz anders aus: Im Berichtsjahr steuerten den Elbe-Hafen gut drei Viertel der Containerschiffe mit einer Vermessung von mehr als 80.000 BRZ an. Der Anteil der „kleineren" Schiffe (50.000 bis unter 80.000 BRZ) lag in dem Jahr noch bei 20 Prozent.

Der Einsatz immer größerer Schiffe erhöht auf der anderen Seite den Druck auf den Hamburger Hafen, die Elbvertiefung voranzutreiben. Hamburgs Hafen- und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) erklärte jetzt in München während eines Empfangs des Hafen Hamburg auf der Fachmesse Transport Logistic, dass er mit der Jahreswende 2011/2012 mit einer Aufnahme der Vertiefungsarbeiten rechnet.

Hafen Antwerpen stellt neuen Tiefgangsrekord auf

Indes kann der Hafen Antwerpen, der Hamburg 2009 vom zweiten Platz unter den europäischen Containerhäfen verdrängte, die Früchte der im Dezember 2010 abgeschlossenen, dritten Scheldevertiefung ernten. Am vergangenen Wochenende steuerte das Großcontainerschiff MSC Savona den belgischen Seehafen an. Dabei hatte der Frachter einen Tiefgang von 15,50 Metern. Anfang April stellte ein Schwesterschiff den ersten „Tiefgangsrekord" auf, der damals bei 15 Metern lag. Zur Erinnerung: Der tidenunabhängige Tiefgang liegt seit dem Abschluss der Flussvertiefung bei 13,10 Metern. Die MSC Savona schlug am Hometerminal von MSC rund 11.000 innerhalb von zwei Tagen um – ein Rekord auf dem Terminal, der sich im Delwaidedok befindet und durch die beiden großen Seeschleusen Zandvliet- und Berendrecht-Schleuse erreichbar ist. (eha)

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