GLS-Chef Rico Back kündigte in Amsterdam zugleich eine neue Strategie für die kommenden fünf Jahre an: Bis 2010 soll das Unternehmen komplett entschuldet sein. "Der Umsatz der GLS wird bis 2010 um über 30 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro steigen", sagte Back. Rund 300 Millionen Euro sollen in diesem Zeitraum unter anderem in die Infrastruktur und in den Aufbau der drei strategischen Geschäftsfelder "Express", "Privatpaket" und "Brief" fließen. Schon im laufenden Geschäftsjahr sind etwa 55 Millionen Euro an Investitionen geplant. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, in diesem Jahr in Deutschland insgesamt 26 Millionen Euro investieren zu wollen. Der Expressdienstleister will sein europäisches Netzwerk vervollständigen. Aktivitäten außerhalb Europas wird es aber den Angaben zufolge nicht geben.
GLS macht mehr Umsatz
Der Paket- und Expressdienstleister General Logistics Systems (GLS) hat für das Geschäftsjahr 2004/5, das am 31. März endete, eine Umsatzsteigerung um 8,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gemeldet. Das Ebit betrug 89,7 Millionen Euro.