GLS baut Hub in Wien

10.11.2004 11:57 Uhr

Dieser Tage startete die GLS Austria mit dem Bau eines neuen Depots in Wien. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Grund für den Neubau: Nach der EU-Osterweiterung sei das Sendungsvolumen in Österreich signifikant gestiegenen.

Ansfelden. Um die effiziente Abwicklung der Pakete zu gewährleisten, erweitert der Logistikdienstleister GLS Austria ihre Kapazitäten. Der Neubau ist als Depot mit Hub-Funktion konzipiert und wird auch als Umschlagplatz für Pakete aus und nach Osteuropa genutzt. Seit der EU-Erweiterung habe sich in Österreich bei den grenzüberschreitenden Verkehren – hauptsächlich von und nach Tschechien, Ungarn und der Slowakei – viel getan: Die GLS Austria hat ihre Regellaufzeiten verkürzt und neue Direktverkehre eingerichtet. Vom Depot Villach aus kann Slowenien seitdem flächendeckend in 24 Stunden bedient werden, von Unterpremstätten schafft die GLS Austria den Großraum Maribor ebenfalls in 24 Stunden und in Kürze ganz Slowenien. Insbesondere Wien übernehme eine wichtige Transitrolle bei der Abwicklung der Osteuropaverkehre. "Der Neubau ist Bestandteil unserer Geschäftspolitik, den Wirtschaftsraum in Osteuropa optimal in das Europanetzwerk zu integrieren", sagt Christof Bader, Geschäftsführer der GLS Austria. Die Logistikdrehscheibe in Wien werde künftig als Europaplattform den Westen mit dem Osten verbinden. Mit dem Bau des erweiterten Depots sollen sämtliche für die Region Wien bestimmten Im- und Exportsendungen innerhalb von maximal 24 Stunden realisiert werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2005 geplant.

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