Fraport will mehr Geld von den Airlines

17.07.2009 17:03 Uhr
ddp
Durchschnittlich sollen die Gebühren um 8,4 Prozent steigen
© Foto: ddp

Flughafenbetreiber reicht Antrag auf Gebührenerhöhung ein

Frankfurt/Main. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat ungeachtet des Protests von Fluggesellschaften eine kräftige Erhöhung der Start- und Landegebühren beantragt. Die gewünschten Änderungen führten ab 1. Januar 2010 zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Flughafenentgelte um 8,4 Prozent, heißt es in dem Antrag des Unternehmens an das hessische Wirtschaftsministerium, der der Finanz-Nachrichtenagentur „dpa-AFX“ vorliegt. Das Ministerium muss die Entgelthöhe genehmigen. Die Forderung des Bundesverbandes der Fluggesellschaften (BDF), Fraport solle seine Kosten um drei Prozent senken und so eine Gebührenanhebung vermeiden, wies ein Fraport-Sprecher zurück. „Dass wir genauso wie die Airlines Kostensenkungen durchgeführt haben und durchführen, hat der BDF wohl übersehen.“ Fraport will die Airlines mit den höheren Gebühren am milliardenschweren Flughafenausbau beteiligen. Die Anhebung der Entgelte belaufe sich in der Summe auf 44 Millionen Euro pro Jahr, sagte der Sprecher. Dem stünden jährlich Investitionen von einer Milliarde Euro von Fraport gegenüber. Der Flughafenbetreiber will in Frankfurt bis Ende 2011 eine vierte Piste in Betrieb nehmen zudem ein weiteres Passagierterminal bauen. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.