Der größte deutsche Flughafenkonzern Fraport hat nach wie vor keine Lösung für sein in Turbulenzen geratenes Großprojekt auf den Philippinen und hält sich einen Ausstieg offen. Die dortige Regierung sei zu Gesprächen bereit, den begonnenen Bau eines Terminals von der Projektgesellschaft, an der Fraport beteiligt ist, zurückübertragen zu bekommen. Das teilte Fraport am Donnerstag in Frankfurt mit. Zusätzliches Geld gebe es dafür vorerst nicht. Fraport hatte die Finanzierung wegen offener Fragen nach Investitionen von 375 Millionen US-Dollar auf Eis gelegt. Im ersten Halbjahr 2002 steigerte der Frankfurter Konzern sein Geschäft deutlich. Der Umsatz sei um 13,0 Prozent auf 855,2 Millionen Euro gestiegen. Das Konzernergebnis nach Steuern habe mit 53,6 Millionen Euro den Vorjahreswert um 37,1 Prozent übertroffen. Angestrebt werde ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von mindestens 500 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 507 Millionen Euro. (vr/dpa)
Fraport: Weiter keine Lösung für Terminalprojekt auf den Philippinen
Flughafenbetreiber meldet positiven Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr