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Frachtscannen: TSA kann Frist im August offenbar nicht einhalten

Die Zweifel wachsen, dass die Transportation Security Administration (TSA) das Ziel erreicht, die gesamte Luftfracht auf Inlandsflügen zu durchleuchten


Datum:
14.07.2010
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Washington. Das US-amerikanische Government Accountability Office (GAO) hat Zweifel, dass die Transportation Security Administration (TSA) das Ziel die gesamte Luftfracht auf Inlandsflügen zu durchleuchten, bis 3. August erreichen wird. In einer Rede vor dem Komitee des Heimatschutzministeriums sagte Steve Lord, Direktor der GAO-Abteilung für Heimatschutz und Justiz laut „The Journal of Commerce": „Die TSA vermisst einen Alternativplan falls die Frist, die durch den Kongress vor drei Jahren gesetzt wurde, nicht eingehalten werden könne."

Allerdings berichtete das GAO auch, dass die Behörde einen sichtbaren Fortschritt gemacht hat. Dazu gehört unter anderem das zertifizierte Frachtdurchleuchtungs-Programm und eine Zunahme beim gescannten Frachtvolumen. Doch wie am 10. Mai berichtet, erreichte die TSA zu diesem Datum nur die 75 Prozent-Marke bei der Frachtscannung. Zudem testet das Sicherheitsamt neue Scannverfahren und hat die Anzahl der Spürhunde erhöht.

Trotzdem muss die Behörde weiterhin nach neuen Technologien für die Scannung von Containerfracht suchen, die auf Großraumflugzeugen transportiert wird. Laut GAO wird die TSA die Frist für Fracht die aus Übersee kommt, nicht einhalten können. Das Rechenschaftsbüro der Regierung schätzt, dass nur rund 55 Prozent der eingehenden Fracht gescannt werden können. Die Hundertprozent-Marke wird wohl erst nach mehreren Jahren internationaler Verhandlungen erreicht werden.

Der Bericht schließt mit der Aussage, dass sich John Sammon, Leiter des Frachtbereichs der GAO, gegen einen Alternativplan verweigere. Sammon sagte, dass ein Ausfallplan ein falsches Signal für die Industrie setze und den Glauben an das Einhalten des Fristendes am 3. August unterminiere. (rup) 

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