Schloß Holte-Stukenbrock. Das Verfahren zur Stromübertragung wurde von der Paul Vahle GmbH & Co. KG entwickelt und fußt auf dem Induktionsprinzip: Die Primärwicklung ist entlang der Schiene im Hallenboden verlegt, die Sekundärwicklung befindet sich im Fahrzeug. Dies ermöglicht laut Anbieter die kabellose Übertragung großer elektrischer Leistungen.
Die Daten werden über das Vahle-System mittels Feldbus-Standards oder über Wireless-LAN übertragen – so können nach Angaben von Strothmann etwa Transportfahrzeuge innerhalb einer Fertigungsstrecke gesteuert werden. Durch den Einsatz von Transpondern lassen sich diese auf den Millimeter genau positionieren.
Das Transportsystem befördert Lasten bis zu 50 Tonnen und kommt dabei ohne Kabel oder Batterien aus. Die runde Oberkante der Schienen ragt Strothmann zufolge nur wenige Millimeter über den Hallenboden und stellt daher kein Hindernis für Fußgänger oder andere Transportfahrzeuge dar. Das Transportsystem eigne sich wegen seiner Laufeigenschaften besonders für Fließfertigungen.