"Die Fiege-Gruppe ist derzeit von der finanziellen Schieflage der Firma Herlitz nicht betroffen," sagte Kai Rotthaus, Fiege-Director Business Development und Marketing, am Dienstag gegenüber der Verkehrs-Rundschau. Vorerst habe die Insolvenz von Herlitz abgewendet werden können, das logistische Geschäft ginge also weiter. Auch an einen Mitarbeiterstellenabbau werde derzeit nicht gedacht. Für den Betrieb des Fiege-E-Commerce-Centers (165.000qm) in Berlin-Falkensee hatten Fiege und Herlitz ein Jointventure geschlossen, an dem Fiege mit 51 und Herlitz mit 49 Prozent beteiligt sind. Laut Rotthaus erwirtschaftet der Schreibwarenproduzent in Berlin-Falkensee "etwas über 50 Prozent des Umsatzes". Trotz der drohenden Insolvenz von Herlitz werde die Fiege-Gruppe am gemeinsamen Jointventure festhalten, betont der Business-Development-Verantwortliche. Allerdings wolle man gezielt weitere Kunden suchen, vorwiegend aus dem Warenhandel, um das Logistikzentrum in Berlin-Falkensee auszulasten. (vr/eh)
Fiege trotz Herlitz-Krise optimistisch
Logistikgeschäft geht weiter – kein Stellenabbau geplant