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FAQ - Standardfragen zum Thema Pflichten von Lagerbetreibern

Fragen und Antworten
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Frequently Asked Questions (FAQ) - häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Pflichten von Lagerbetreibern


Datum:
11.05.2011
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Frequently Asked Questions (FAQ) - häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Pflichten von Lagerbetreibern

Gilt die Richtlinie zum Vibrationsschutz von Staplerfahrern auch an meinen Auslandsstandorten?
Ja, die EU-Richtlinie (2002/44/EG) gilt seit 2011 in der gesamten Europäischen Union ohne Ausnahmen oder Übergangsregelungen.

Was sind Vibrationen genau?
Vibrationen sind alle mechanischen Schwingungen, die durch Gegenstände auf den menschlichen Körper übertragen werden und zu einer mittelbaren oder unmittelbaren Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten führen können. Dazu gehören insbesondere:
1. mechanische Schwingungen, die bei Übertragung auf das Hand-Arm-System des Menschen Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten verursachen oder verursachen können (Hand-Arm-Vibrationen), insbesondere Knochen oder Gelenkschäden, Durchblutungsstörungen oder neurologische Erkrankungen, und
2. mechanische Schwingungen, die bei Übertragung auf den gesamten Körper Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten verursachen oder verursachen können (Ganzkörper-Vibrationen), insbesondere Rückenschmerzen und Schädigungen der Wirbelsäule. 

Kann ich Zuschüsse für Investitionen in mehr Sicherheit bekommen?
Ja, beispielsweise bietet die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW)unter anderem Zuschüsse für die Nachrüstung von Schalt- und Anstoßleisten bei Staplern und Hubgeräten.

Was versteht man unter dem Verfahren der Verhaltensorientierten Arbeitssicherheit (Behaviour Based Safety, BBS)?
Unfälle entstehen auch bei geschulten Staplerfahrern nicht plötzlich, sondern in der Regel durch die Häufung einzelner Vernachlässigungen. Dabei werden Fahrer nicht nur ermutigt, ihr eigenes Verhalten selbst neu zu bewerten, sondern sie werden auch dabei beobachtet. Ein Fahrertrainer agiert dazu ähnlich wie ein Fahrschullehrer und beobachtet Konzentration und Fahrfertigkeiten – ganz nach dem Prinzip: Schulung und Kontrolle als Präventivmaßnahmen für Unfälle. Entscheidend ist beim BBS, dass nicht die Fehler unterstrichen und bemängelt, sondern vor allem richtige Handlungsweisen verstärkt werden. Jeder Fahrer erfährt deshalb Lob für sinnvolles Verhalten, dessen Auswirkungen nicht nur für Unfälle relevant sind, sondern genauso für Kraftstoff- oder Instandhaltungskosten sowie Bußgelder. 

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